Donnerstag, 23. Februar 2017

Rezension Hope & Despair



Hope & Despair


Carina Müller

Impress (7. April 2016)

288 Seiten

3,99€ E.Book; 12,99€ Taschenbuch



Klappentext

**Wahre Gegensätze finden immer zueinander** Sie sind buchstäblich ein Geschenk des Himmels: Zum Dank für die heimliche Rettung eines schiffbrüchigen Ufos bekam die amerikanische Regierung einst zwölf übermenschliche Babys geschenkt. Sechs Mädchen und sechs Jungen – jeweils für die guten und die schlechten Gefühle der Menschen stehend. Dies ist genau siebzehn Jahre her und die Babys sind nicht nur groß geworden, sondern wurden auch voneinander getrennt. Während Hope und die anderen fünf Mädchen sich als Probas dem Guten im Menschen verpflichten, verhelfen die männlichen Improbas dem kriminellen Untergrund zu Geld und Macht. Bis zu dem Tag, an dem die Improbas ihre Gegenspielerinnen aufspüren und nur Hope entkommen kann. Mit ihrem Gegenpart Despair dicht auf den Fersen…


Meine Meinung

Nach meiner anhaltenden Leseflaute entschied ich mich, dank einer Preissenkung, für Hope & Despair; dem Auftakt einer Fantasyreihe aus dem Impress-Programm.


Von dem Cover war ich direkt sehr angetan. Es ist so schön schlicht und verspricht auf jeden Fall Gegensätze: Hope & Despar, also Hoffnung & Verzweiflung und die schwarz weiße Farbe. Ich fand es einfach wunderschön und war sehr gespannt, was mich erwartet.

Erhofft hatte ich mir durch meine Leseflaute nicht viel - ich dachte, dass ich wieder nicht reinfinden werde wie in die anderen Bücher, die ich begonnen habe.


Doch ich wurde überrascht. Das Buch gefiel mir von Anfang an ausgezeichnet gut.

Die Geschichte wird abwechselnd aus Hopes und Despairs Sicht erzählt, was ich meistens ganz gern hab, denn so erfährt man die Gedankengänge des anderen. Hier war das besonders gelungen, denn die beiden sind auf sehr unterschiedliche Art und Weise aufgewachsen und um alles zu verstehen und nachvollziehen zu können waren beide Sichten sehr hilfreich und bauten Spannung auf.


Hope war mir von Beginn an sympathisch. Sie ist sehr herzlich, liebevoll, großzügig, rücksichtsvoll und stellt sich stets nach hinten, denn für sie zählen immer zuerst die anderen. Vorallem ist sie aber, wie ihr Name schon verspricht, hoffnungsvoll und sie verteilt diese Hoffnung auf wunderbare Weise.


Mit Despair musste ich erst warm werden, denn er war vollkommen anders: kalt, unnahbar und teilweise bösartig. Allerdings gibt es anfangs auch Momente, in denen man seine liebenswerten Verhaltensweisen kennenlernt. Ich finde es richtig super, wie er sich im Laufe der Geschichte verändert und immer mehr versteht, was ihm sein lebenlang angetan und eingeprägt wurde.


Die Idee an sich fand ich schon richtig genial, denn es ist mal etwas völlig anderes und gefiel mir gut. Doch auch die Umsetzung war super. Man konnte die Handlungen der beiden nachvollziehen und hat alles verstanden. Es hat alles Sinn ergeben. 

Ich fand, dass es sich zwischendurch ab und zu kurz gezogen hat, aber das hielt nie lange an.

Fazit

Das Buch ist ein toller Fantasyauftakt, der durch Spannung,eine neue Idee und starke Protagonisten überzeugen kann.


Von daher vergebe ich an Hope & Despair:



 (4/5 Tintenkleckse)

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