Samstag, 18. März 2017

[Rezension] Infernale - Rhapsodie in schwarz


Autor: Sophie Jordan
Teil 2!
Rezension - Infernale Teil 1
Verlag: Loewe Verlag
Seitenanzahl: 384 Seiten
Preis: Print: 18,95€ (Hardcover)    E-Book: 14,99€

Klappentext: 

Seit Davy positiv auf das Mördergen (HTS) getestet wurde, hat sie alles verloren: ihre Familie, ihre Freunde, ihre Zukungt - und was am schlimmsten ist, sich selbst. Denn obwohl sie verzweifelt dagegen angekämpft hat, ist sie doch zu dem geworden, was sie nie sein wollte: eine Mörderin. Eine Widerstandsgruppe und ihr Anführer Caden geben ihr ein neues Ziel. Und Caden weckt Gefühle in ihr, zu denen sie glaubte, nie mehr fähig zu sein. Aber die Schuldgefühle lassen Davy einfach nicht los...

Meine Meinung:

Infernale - Rhapsodie in schwarz ist der zweite Teil einer Dilogie. Teil eins heißt "Infernale".
Ich weiß ganz ehrlich gar nicht, wie ich dieses Buch bewerten soll. Es war so anders, als das, was ich erwartet habe und auch gehofft habe. Das war aber nicht unbedingt schlimm, aber dazu später mehr.

Das Buch ging genauso spannend weiter, wie auch schon der erste Teil. Ich finde die Idee noch immer absolut genial und super umgesetzt.
Die bekannten wichtigsten Charaktere kamen wieder vor und es wurde weiter nur aus Davys Sicht erzählt, was ich sehr toll fand. So wird das ganze einfach viel spannender, weil man nicht von jedem die Gedanken und so weiter kennt.
Davy hat noch sehr daran zu knabbern, was in "Infernale" passiert ist, denn das ist für eine 17-jährige auf so einen kurzen Zeitraum wirklich viel gewesen. Man kann sich da einfach nicht genug hineinversetzen, weil man diese Probleme in diesem Ausmaß nie hatte (und hoffentlich auch nie haben wird). Dadurch kam Davy ab und an irgendwie komisch rüber, was aber wohl einfach nur an mir lag. Sie war unnahbar, abweisend, denn sie hatte eine Schutzmauer erbaut und ab und zu war sie meines Erachtens nach naiv. Aber insgesamt ich muss sagen, ich habe vollsten Respekt vor ihr und der Art und Weise wie sie alles gemeistert hat.
Sophie Jordan hat es geschafft, mich komplett in diese Welt zu ziehen und ich fühlte mich als Teil der Geschichte, was ein tolles Leseerlebnis schaffte.

Ich hatte allerdings das Gefühl, dass nach dem ersten Teil ein Cut gezogen wurde. Die Handlung und vor allem die Gefühle haben sich so plötzlich geändert, daran musste ich mich erst gewöhnen, was einige Zeit dauerte,

Aber letztendlich hat nichtmal das dem tollen  Buch schaden können, denn die Autorin hat sich mit ihrer Geschichte und dem Verlauf schließlich etwas gedacht und es steht mir nicht zu, das zu bemängeln nur weil ich etwas anderes erwartet und erhofft habe.

Fazit:

Letztendlich war dieses Buch nämlich genauso großartig wie bereits der Vorgänger. Sophie Jordan hat mich in ihre Welt gezogen und die Geschichte selbst erleben lassen. Dabei war es von Anfang bis Ende spannend.

Bewertung:

⭐⭐⭐⭐ (4/5 Sterne)

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