Dienstag, 20. Juni 2017

[Rezension] Der Himmel kann warten




Der Himmel kann warten

Sofie Cramer
Rowohlt Taschenbuch Verlag
Erscheinungstermin: 18. Dezember 2015
336 Seiten
9,99€ E-Book, Taschenbuch





Klappentext

Ein Sommer für immer

Lilly würde alles geben, um noch einmal das Meer zu sehen. Beim Cellospielen eine Gänsehaut zu bekommen, beim Küssen Schmetterlinge im Bauch zu spüren: Sie will jeden Moment genießen. Denn sie weiß, wie kurz das Leben sein kann.
Len hat alles aufgegeben: seine Musik, seine Freunde und vor allem sich selbst. Seit jenem tragischen Tag vor zwei Jahren ist jeder Moment eine Qual. Denn er weiß, wie grausam das Schicksal sein kann.
Lilly und Len. Beinahe wären sich nie begegnet. Beinahe hätten sie es nicht gewagt - das Abenteuer ihres Lebens. Aber manchmal muss der Himmel einfach warten …

Meine Meinung

Das Buch habe ich auf die Empfehlung meiner Schwester gelesen, da sie weiß, dass ich Bücher in diese Richtung sehr mag. Dementsprechend war ich sehr gespannt, was mich erwartet.
Den Anfang fand ich leider ziemlich schleppend. Es war zwar interessant Lilly und Len aus beiden Perspektiven abwechselnd kennenzulernen und eigentlich wollte ich auch ihre (gemeinsame) Geschichte erfahren. Mir persönlich verging jedoch zu viel Zeit bis zum ersten Kontakt der beiden.
Als es dann aber endlich so weit war ging es steil aufwärts. Es konnte mich dann in seinen Bann ziehen. Deswegen habe ich einfach stundenlang gelesen, bis es dann plötzlich schon zu Ende war. Die Zeilen haben sich richtig schön lesen lassen.
Die Liebesgeschichte ist etwas Besonderes, zwischen zwei Menschen, die nicht immer so viel Glück im Leben hatten. Als sich Len und Lilly kennenlernten steckten sie beide in ihren Leben fest und hatten nicht sehr viel Freude. Sie erlangten gemeinsam wieder Lebensfreude, Kraft und machen sich gegenseitig glücklich. Außerdem schafft Len durch Lillys Hilfe mit seiner Vergangenheit besser klarzukommen.
Sofie Cramer nahm mich auf eine besondere, schöne, lustige und spannende Reise mit.
Große überraschende Wendepunkte gab es zwar nicht, aber das war auch gar nicht nötig. Die natürliche Art und Weise von den Protagonisten hat ausreichend unterhalten.
Am Ende habe ich dann auch noch einige Tränen geweint. Dadurch brauchte ich danach wieder einige Zeit zurück zur Realität zu finden.

Außerdem konnte das großartige Ende den schwächeren Start wieder ausgleichen.

Bewertung


5 von 5 Tintenkleckse

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