Donnerstag, 24. August 2017

[Rezension] Dreh dich nicht um



   Dreh dich nicht um


Jennifer L. Armentrout
Heyne Verlag (10. April 2017) 
384 Seiten
7,99€ E-Book; 8,99€ Taschenbuch






Klappentext

Samantha ist schön. Sie ist mit dem coolsten Jungen der ganzen Schule zusammen. Sie hat alles, wovon die anderen Mädchen träumen. Dann verschwindet sie für vier Tage zusammen mit ihrer besten Freundin Cassie. Als Samantha wieder auftaucht, ist nichts mehr, wie es einmal war: Sie hat ihr Gedächtnis verloren und kann sich an absolut nichts erinnern – weder an das, was in den vier Tagen passiert ist, noch an ihr Leben davor. Allmählich kommt sie zu einer schockierenden Erkenntnis: In ihrem alten Leben war sie
offenbar ein echtes Miststück. Wen wundert es da, dass die Polizei immer wieder auftaucht und sie wegen Cassie verhört? Denn ihre Freundin ist und bleibt verschwunden. Eine furchtbare Frage steigt in Samantha auf: Fiel Cassie einem Verbrechen zum Opfer? Und trägt sie etwa die Schuld daran? Samantha bleibt nur wenig Zeit, ihr Gedächtnis zurückzugewinnen. Denn jemand hat es auf sie abgesehen. Jemand, der genau weiß, was passiert ist …


Meine Meinung

Ich hatte letzte Woche mal wieder Lust darauf, einen Thriller zu lesen und da ist mir beim stöbern „Dreh dich nicht um“ ins Auge gesprungen. Also ging es mit großer Hoffnung ans Lesen, um endlich wieder ein Highlight zu finden.
Von Anfang an erinnerte mich die Geschichte ein bisschen an Pretty Little Liars. Es war zwar nicht total gleich, hatte aber ein paar Ähnlichkeiten, was ich erst etwas merkwürdig fand. Allerdings entwickelte sich dann eine eigenständige Handlung.

Zu Beginn dauerte es etwas, bis die Spannung richtig aufgebaut wurde, dann war es zwischenzeitlich sehr spannend. Das hielt aber leider nicht dauernd an. Ich fand es ab und zu einfach nicht spannend genug und deswegen hat es mich immer nur kurzzeitig fesseln können.

Mit der Protagonistin kam ich ganz gut klar. Sie machte scheinbar eine große Veränderung durch, während sie sich nicht beziehungsweise nur teilweise an ihr altes Leben erinnern konnte. Zum Glück entwickelte sie sich zum positiven, denn vor dem Vorfall hätte ich sie überhaupt nicht leiden können. Sam ist nun ein starkes, mutiges und sehr sympathisches Mädchen, was schlimme Dinge durchmachen muss.
Während sie versucht ihre Erinnerungen zurück zu erlangen muss sie dem glauben, was ihr erzählt wird und sich komplett neu eingewöhnen, was ich mir sehr schwer und belastend vorstelle.

Sehr schön gemacht fand ich, dass sogar eine kleine Liebesgeschichte eingebaut wurde, die mir persönlich aber teilweise zu unrealistisch war. Dennoch war es schön, nicht nur das Hauptgeschehen eines Thrillers zu lesen.

Auf der Suche, nach dem Täter wurden sehr viele Verdächtige genannt beziehungsweise überlegt, wer alles in Frage kommt. Natürlich machte ich mir auch ständig Gedanken, wer und warum den Mädchen wohl etwas angetan haben könnte und was an diesem Abend überhaupt vorgefallen war.
Niemals hätte ich aber mit der endgültigen Person gerechnet. Das war wirklich überraschend und ich musste erst mal schlucken, denn ich konnte es nicht glauben. Die Person und den Grund für das alles hatte ich nicht einmal auf dem Schirm.
Die Art und Weise wie die Story aufgelöst wurde gefiel mir nicht wirklich. Es kam sehr abrupt und wurde dann auch sehr schnell abgehandelt. Diese Szene war zwar spannend, aber mir ging das einfach zu schnell vorbei. Ein paar Seiten mehr hätten sich da gelohnt.

Fazit

Dreh dich nicht um ist ein Thriller für Jugendliche, der eine interessante Handlung hatte, die aber nicht sehr gut umgesetzt wurde. Die Spannung war nur teilweise da und das Ende wurde mir zu schnell abgehandelt. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich mit diesem Ende niemals gerechnet hätte.

Bewertung


(3,5 von 5 Tintenklecksen)


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